Wichtiger Heimsieg für die 2.Männer
Die Zeichen vor dem Spiel waren klar. Der Elsterwerdaer SV 93 ist auf Platz 2. Die zweite Vertretung des BSV ist genau 1 Punkt dahinter auf Platz 3. Gewinnt man dann tauschen beide die Plätze und die Grün-Weißen könnten diesen Platz 2 durch 2 weitere Siege, in den letzten beiden Spielen der Saison, dann ins Ziel bringen.
Aber erstmal alles auf Anfang. Finsterwalde, Ortszeit 16:00 Uhr. Das Schiedsrichterpaar Bunk/Püschel stellte sich den Teams vor und schwor die Spieler auf das Spiel ein. Das war auch der letzte Moment in dem die Schiedsrichter im Fokus standen. Vielen Dank an dieser Stelle für ein sehr gutes, souverän geführtes Spiel. So würde man sich das immer wünschen.
Los geht’s nun also. Die beiden Teams waren über weite Strecken gleichauf – ein Duell, das an Spannung kaum zu überbieten war. Die ersten Minuten gehörten Steurich L., der gleich mal einen Siebenmeter verwandelte und das 1:0 für die Hausherren erzielte. Doch Müller M. ließ sich nicht lange bitten und konterte mit einem Siebenmeter, um das 1:1 zu erzielen. Und das war nur der Anfang!
Der Gastgeber und die Gäste lieferten sich ein offenen Schlagabtausch. Morawietz M. und Steurich L. drehten auf, während Müller M. auf der Gegenseite immer wieder für wichtige Treffer sorgte. In der ersten Hälfte wechselte die Führung so oft wie das Wetter in einem April, aber beide Teams schienen unermüdlich. Trotz einiger Zeitstrafen, wie die von Städter M. und Romanowsky T., blieb das Spiel spannend, und der Gastgeber konnte sich nie so richtig absetzen. Bei einem Zwischenstand von 17:15 zur Halbzeit war noch alles offen.
Doch die zweite Halbzeit brachte dann die entscheidende Wende: Der Gastgeber, sichtlich in bester Form in den letzten 10 Minuten, zog auf und davon. Der BSV fand plötzlich eine ganz andere Gangart, gestützt von einigen Fehlern auf Seiten der Gäste und warf Tore wie am Fließband. Die Gäste, allen voran Spillecke T., kämpften tapfer weiter, doch je näher das Ende rückte, desto deutlicher wurde, dass sie nicht genug Dampf im Tank hatten.
In der 59. Minute markierte Steurich L. das 32:21 – das Signal für das Ende eines Spiels, das über weite Strecken ausgeglichen war. Der Gastgeber hatte am Ende einfach mehr Luft und zeigte mit einem Torfeuerwerk, dass er zurecht nun Platz 2 in der Tabelle belegt.
Es spielten:
Becker, Neubert (beider Tor), Michling, Lode (4 Tore), Morawietz (7), Kloppe (1), Steurich (8), Zobel (4), Donath (3), Juraschek (3), Hennig, Thimm (1), Städter (1) und Schulze an der Seitenlinie
Verfasst von: S. Becker